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      Funktionsanalyse
Der Funktionszustand unseres Kausystems kann durch vielerlei Einflüsse aus dem Gleichgewicht kommen.  Dazu zählen Stress, funktionsuntüchtiger Zahnersatz , mangelhafte Füllungen oder auch orthopädische Probleme im Bereich der Wirbelsäule und des Schulter- gürtels. Wenn Sie häufig unter Kopfschmerzen leiden , Beschwerden oder Knacken im Bereich der Kiefergelenke wahrnehmen oder Verspannungen haben im Bereich der Gesichts-, Nacken - und Schultermuskulatur , dann ist häufig eine Funktionsstörung des Kausystems die Ursache.
 
Die Funktionsanalyse (FAL) hat die Aufgabe , den Funktionszustand des Kauorgans zu ermitteln und Funktionsstörungen aufzudecken.  Man unterscheidet zwischen klinischer und instrumenteller FAL.
 
Die klinische FAL beruht auf der körperlichen  Untersuchung des Patienten in Verbindung mit der Erhebung der sperziellen Krankengeschichte im zahnärztlichen Gespräch. Insbesondere werden Unterkieferbewegungen unter Zahnführung und bis in den Grenzbereich hinein (ohne Zahnführung) durchgeführt , um dabei Zahnkontakte , Muskulatur und Kiefergelenke  zu beurteilen.
 
Die instrumentelle FAL ergänzt und verfeinert die Ergebnisse der klinischen FAL. Um sie durchführen zu können , bedarf es genauer Mess- und Registrierverfahren, deren Erläuterung im einzelnen hier zu weit führen würde. Nur so viel: Mit einem "Gesichtsbogen" wird die räumliche Lage der Kiefer in Bezug zur Gelenkachse ermittelt
Im Ergebnis lassen sich die Bewegungen des Unterkiefers (nahezu) gleich wie beim Patienten selbst im Kausimulator ("Artikulator") durchführen und mögliche Funktionsstörungen feststellen.  Ein Beispiel:
FAL
Der zu starke bzw. zu steile Kontakt auf der rechten Seite bewirkt, dass bei der Seitwärts- bewegung der Unterkiefer abkippt. Das führt links zu einer Distraktion und rechts zu einer Kompression des   Kieferge- lenks.
 
 
 
Aus: Gerber A. , Steinhardt G Kiefergelenksstörungen - Diagnostik und Therapie, Berlin ,Quintessenz, 1989.
Darüber hinaus ist eine instrumentelle Funktionsanalyse mit Gesichtsbogen-Registrat  und weiteren Maßnahmen häufig angebracht, um bes. bei größeren Zahnersatz-Maßnahmen einen funktionsgerechten Zahnersatz überhaupt erst herstellen zu können
Dazu wird ein Gesichtsbogen angelegt , wie auf dem  folgenden Foto gezeigt.  Diese Prozedur dauert nur wenige Minuten , aber sie liefert bei der Herstellung des Zahnersatzes wertvolle Informationen über die individuelle Geometrie des jeweiligen Kauapparates.

Der Gesichtsbogen bildet die räumliche Lage der Kiefer in Bezug zur Kiefergelenkachse ab. Er ermöglicht es , diese Lagebeziehung exakt in das Arbeitsgerät des Zahntechnikers , den Artikulator , zu übertragen.  Dadurch kann der Zahnersatz genauer an die realen  Bewegungs- abläufe beim Kauen und Sprechen angepasst werden.  Denn der Zahnersatz beschreibt jetzt beim Öffnen , Schließen , Vor - und Seitwärtsschieben die gleichen Bewegungsbahnen im Artikulator wie in der Realität.
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       Gesichtsbogen
Patientin mit angelegtem Gesichtsbogen.
Der Gesichtsbogen besitzt am Kopf drei Referenzpunkte: die Nasenwurzel, und die beiden äußeren Gehörgänge.
Die in den Mund eingeführte Bissgabel markiert die Lage des Oberkiefers.
Über ein dreidimensionales Gelenk werden beide miteinander verbunden und dadurch in eine räumliche Lagebeziehung gebracht.
 
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