Implantate
Die 3 Elemente implantatgetragenen Zahnersatzes:
1.Zahnkrone
2.Verbindungsstück (abutment)
3.Implantatkörper
 
  Die Abb. zeigt das Implantat im Kieferknochen verschraubt. Es scheint aus dem Zahnfleisch wie ein natürlicher Zahn heraus- zuwachsen.
Impl4.jpg
Von Implantaten getragene Kronen bzw. Brücken
Diese Unterkiefer-Totalprothese bekommt sicheren Halt durch 4 Implantate. Deren Patrizen in Form eines Kugelkopfes rasten  in die zugehörigen passgenauen Matrizen ein , welche in die Prothesenbasis eingearbeitet sind.
(aus unserer laufenden Arbeit , April 2009)
Bone_Control_Design
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drholke.de
Schillerstr.49, 71522 Backnang
07191 - 68644
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naviho
Wir setzen  hochwertige Implantate u.a. des schweizer Herstellers Straumann ein ,deren Design unter mehreren Gesichtspunkten für einen langfristigen Erfolg sorgt:
1. Die Implantatoberfläche ("SLActive") sorgt für ein optimales Verwachsen des Knochens mit dem Implantat.
2. Die Implantatgeometrie stellt eine konische Verbindung zwischen Implantat und Aufbauteil (Abutment) her. Dies ist erwiesenermaßen der beste Verschluss, welcher bakterielle Verunreinigungen und Mikrobewegungen unterbindet.
3. Das Implantatdesign ist so gestaltet , dass die Kaukräfte rund um das Implantat zu einer Stimulation des Knochens führen , die in etwa den natürlichen Belastungen entspricht. Dadurch wird der Knochen , welcher ohne solche Stimulation abgebaut würde, weitgehend erhalten.                                                                                                 

(Abb. aus: "Starget" 03/2007)
Impl1
Bitte berühren Sie die blauen Kästchen mit der Maus
Die Nachfrage nach Zahnimplantaten ist in den letzten Jahren stark gestiegen, denn sie haben viele Vorteile. Implantate gestatten festsitzende pro- thetische Lösungen oder optimieren den Prothesenhalt. Zudem vermindern sie den Knochenabbau nach Zahnverlust und damit im Zusammenhang das Altern der Gesichtsphysio- gnomie.
 
 
Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus
Titan, die in den Kiefer eingeschraubt wird und dort mit dem Knochen fest verwächst. Auf diese Wurzel werden die neuen Zähne aufgeschraubt oder zementiert. Die Erkenntnis, dass Titan und Knochen eine sehr  gute Verbindung miteinander eingehen (Osseointegration) war der Durchbruch in der Implantologie. -  Implantate ermöglichen z.B.:
 
A. einen einzelnen Zahn zu ersetzen , ohne die Nach- barzähne als Pfeiler für eine Brücke beschleifen zu müssen.
B. festsitzende Brücken mit komfortablem Sitz auch dort einzugliedern , wo sonst eine herausnehmbare Prothese nötig wäre.
C. den Halt und die Abstützung herausnehmbaren Zahnersatzes wesentlich zu verbessern.
 
 
Patienten haben häufig falsche Vorstellungen vom Umfang dieser ansich kleinen Operation., die üblicherweise in örtlicher Betäubung durchgeführt wird und in etwa vergleichbar ist mit einer etwas aufwendigeren Zahnentfernung.
Voraussetzung zur Implantation ist ein abgeschlossenes Kieferwachstum (bei Frauen mit 18 , bei Männern mit 20 Jahren).
Einschränkungen bestehen u.a.  bei starken Rauchern (mehr) ,      Diabetikern , Patienten mit
Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems , der  Knochen , der Nieren oder mit Tumoren.
In der Planungsphase klären wir mit Ihnen , ob eine Implantation in Frage kommt.
(mehr)
pic-m1
A
B
C
D
E
F
Im zahnlosen Kiefer haben sich bei uns die minimalinvasiven und kostengünstigen JMP-Mini- Implantate bewährt.
        Die Vollprothese wird mittels eines Kugelkopf-Systems verankert , welches einerseits genügend Halt bietet und andererseits die natürliche Resilienz nachahmt. Je nach Ihren individuellen Bedürfnissen gibt es 2 Matrizen mit unterschiedlich starker Haltekraft.

A  Kugelkopf-Anker
B  Titan Grad 9
C  Gingivamanschette
D  selbstschneidendes Gewinde
E  mikrorauhe Oberfläche
F  Fräskante für Unterstützung
   der Primärstabilitär
Das JMP -  Mini - Implantat
Das Q - Implantat
Folgende Implantat - Systeme kommen bei uns zum Einsatz:
q_implant
Das innovative Q-Implantatsystem des deutschen Herstellers Trinon deckt den gesamten Bereich der modernen zahnärztlichen Implantologie ab. In erster Linie setzen wir es aber für Kronen und Brücken ein.
        
Es handelt sich um ein Schrauben- implantat aus Titan , welches  in der Regel einphasig ist, d.h. eine zweite Freilegungsoperation ist nicht mehr    erforderlich.  Dies wird vom Patienten als sehr angenehm empfunden.
Für besondere Erfordernisse gibt es aber auch die zweiphasige Variante.
 
Die Implantatoberfläche ist säuregeätzt und mit Aluminiumoxid bestrahlt , um eine optimale Einheilung (Osseointegration) zu gewährleisten.
Straumann
JMP-Prothetik_005
jmp
Können Implantate bei jedem Patienten gesetzt werden ?
Wieviele Implantate brauche ich?
Oberkiefer zahnlos , herausnehmbarer Zahnersatz: 6 Implantate
Oberkiefer zahnlos , festsitzender Zahnersatz: 8 Implantate
Unterkiefer zahnlos , herausnehmbarer Zahnersatz: 4 Implantate (s. Bildbeispiel oben)
Unterkiefer zahnlos , festsitzender Zahnersatz: 6 Implantate
Ansonsten hängt die Zahl der Implantate von der Knochenqualität , Größe und Verteilung der Zahnlücken ab.
Was kostet ein Implantat ?
Ein Implantat kostet rund 1000 €.
(Darin ist der darauf zu befestigende Zahnersatz noch nicht enthalten)
Wir erstellen Ihnen gerne einen auf Ihren Fall bezogenen Kostenvoranschlag.-
Beteiligen sich die Krankenkassen an den Kosten ?
Gesetzliche Kassen beteiligen sich in aller Regel nicht an den Kosten. Es gibt hierzu nur ganz wenige Ausnahmen , die nur in sehr seltenen Fällen zutreffen.Z.B. bei Patienten mit Lippen-Kiefer- Gaumen-Spalten , nach schweren Unfällen oder Tumoroperationen.
 
Private Kassen und Zusatzversicherungen  beteiligen sich an den Kosten im Rahmen des Versicherungsvertrages.
Von Implantaten getragene Prothese
Wann können die Implantate
gesetzt werden ?
Am sichersten ist es , ein Implantat erst nach vollständiger knöcherner Regeneration des Zahnfaches zu setzen , d.h. frühestens  ca. 6-12 Monate nach Extraktion des Zahnes.
  Sofortimplantate unmittelbar nach der Zahnentfernung sind in einigen Fällen auch möglich , haben sich aber in der Praxis nicht wirklich  durchgesetzt. Bei einer Umfrage unter Implantologen 2007 betrug ihr Anteil bei Einzelzahnlücken weniger alsd 3%.
(Quelle: ZM Nr. 23 vom 1.12.2009 S. 51)
Q-Implant_19.04.11_r
Q-Imp._01.03.2012_regio_36
Röntgenbild
Q-Implant in Position 15
eingesetzt in unserer Praxis
19.04.11
Röntgenbild
Q-Implant in Position 36
eingesetzt in unserer Praxis
01.03.12
Q-Imp._12mm___3.5___31.05.2012
Röntgenbild
Q-Implant in Position 12
eingesetzt in unserer Praxis
31.05.12
Q-Imp___10_12_mm___4_5_25.07.12
Q-Implant , Pos. 36 und 37
eingesetzt in unserer Praxis
25.07.12
Q-Imp.__10mm__5_6_short__13.12.12
Q-Implant , Pos.26
eingesetzt in unserer Praxis
13.12.12
Q2_12mm_04.03.2013_regio_21
Q2-Implantat , Pos.21
eingesetzt 04.03.13,
zweiphasig,für abgewinkelten Aufbau
Q-Imp._14mm_3_5_short_28.11.13
Q2-Implantat , Pos.32
eingesetzt 28.11.13,
L=14mm D=3,5
Gingivamanschette 4
Q-Imp.__12mm__4_5_short_17.12.13
Q-Implant , Pos.45 und 46
eingesetzt 17.12.13,
L=12mm D=4,5
Gingivamanschette 2
img093
Q-Implant , Pos.45 und 46
eingesetzt 17.02.2016
L=12mm D=4,5
Gingivamanschette 2 mm
Q-Imp._in_situ_regio_45_46_mit_Silikonkaeppchen
die Implantate aus dem vorherigen Bild
direkt nach der OP
mit provisorischen Silikonkäppchen
Q-Implant
Q-Implant , Pos.45 und 46
eingesetzt 07.03.2016
L=10mm D=5,6 und 4,5 mm
Gingivamanschette 2 mm
Q-Implant , Pos.36 und 37
eingesetzt 19.09.2017
L=10mm D=35 und 4,5 mm
Gingivamanschette 2 mm
Q-Imp._10mm__3_5_u._4_5___19.09.17
Q-Imp.__12mm_d_4_5_regio_36__26.03.18
Q-Implant , Pos.36
eingesetzt 26.03.2018
L=12mm D=4,5 mm
Gingivamanschette 2 mm
Q-Imp___L_14_10_10___D_3_5_17.04.18
Q-Implant , Pos.32 , 34 , 36    für spätere Brücke
eingesetzt 17.04.2018
L=14, 10, 10mm D=3,5 mm
Gingivamanschette 2 mm
m1_Anime2
JMP Mini1 regio 35  und
JMP Mini2 regio 37
eingesetzt 03.09.2014
L=11,5  D=2,3 mm
JMP_Mini_1_u_2___L_11_5_mm___d_2_3___regio_35_37_3.9.14
JMP_mini2_UK
JMP Mini2 regio 44 - 34
(regio interforaminalis)
eingesetzt 12.12.2014
L= 13  D=2,3 mm
jmp_mini2_16.06.15
JMP Mini2 regio 44 - 34
(regio interforaminalis)
eingesetzt 16.06.2015
L= 15  D=2,5 mm