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Erstaunliches aus der Statistik
Ein Blick in die Statistik zeigt Erstaunliches: die Sterblichkeitsrate in den Ländern mit Mittelmeerkostist um ist 1/3 niedriger als in den nordeuropäischen und nordamerikanischen Ländern. Der Ort, dessen Einwohner weltweit die höchste Lebenserwartung haben, heißt Campodimele ,ein Dorf in den Bergen zwischen Rom und Neapel (Frauen 93 und Männer 91 Jahre).
Im  Norden Skandinaviens beruhen 50 % aller Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen ,in  Kreta dagegen sind dies nur 5%. Die Pro Kopf konsumierte Fettmenge ist etwa die gleiche, aber der entscheidende Unterschied liegt in der Art des Fettes:in Skandinavien isr es hauptsächlich tierisches Fett aus Fleisch und Milchprodukten, auf Kreta dagegen pflanzliches Fett aus Olivenöl. Tierische Fette erhöhen außerdem das Risiko für Magen-, Dickdarm-, Brust- und Eierstockkrebs. Das Brustkrebsrisiko der US-Amerikanerinnen ist um 50% höher als in den Mittelmeerländern.
Durch Anklicken der Pyramide gelangen Sie zur Nahrungspyramide
Die Nahrungspyramide
Pyramide
Die Grundzüge der Mittelmeerkost lassen sich in einer Nahrungspyramide veranschau- lichen.
Die Basis stellen Brot und Teigwaren dar. Brot wird zu jedem Essen gereicht, manchmal sogar als selbständige Vorspeise (z.B. bruschetta) .  Und ein primo piatto auf Nudelbasis darf natürlich auch nicht fehlen.
Mit Essig und Olivenöl (niemals mit Sahnedressing) angemachte Salate, frisches Obst und Gemüse stellen einen weiteren Hauptbestandteil dar.
Dazu kommen als eiweißreiche Ergänzungen mehrmals pro Woche Milchprodukte,Eier, Geflügel bnd Fisch.  Nicht zu vergessen: Ein Glas Rotwein zum Essen.
Gesunde Durstlöscher sind außerdem: magnesiumreiches Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte wie Apfelschorle und grüner Tee.
 
Rotes Fleisch , tierische Fette und Süßigkeiten sollten dagegen nur selten auf dem Speiseplan stehen.
Die Wirkung der Mittelmeerkost
Die Mittelmeerkost ist anti-oxidatriv wirksam , das heißt sie enthält Radikalfänger,die die Oxidatuion durch freie Radikale verhindern.  Was bedeutet das im einzelnen?
 
Freie Radikale sind instabile , reaktionsaktive Substanzen mit einem einzelnen , ungepaarten Elektron. Sie haben das Bestreben , andere Substanzen anzugreifen , d.h. zu oxidieren. Vermehrte Umweltbelastungen wie Alkohol, Nikotin, Stress, UV-Licht, Ozon, radioaktive Strahlung, Smog ,Elektrosmog, Schwermetalle führen zur vermehrten Freisetzung freier Radikale. Die natürlichen Schutzmechanismen des Körpers werden überlastet Die freien Radikale beginnen , den Körper durch Oxidation anzugreien. So kommt es zu Krankheiten , Organschädigung und Alterungsprozessen. Organe wie das Nervensystem sind besonders bedroht. Deshalb lassen Gedächtnis, Seh- und Hörvermögen im Alter nach.
 
Folgendes Beispiel verdeutlicht die Wirkung der Radikalfänger:
Ein Obstsalat wird an der Luft braun und matschig, weil er vom Luftsauerstoff oxidiert wird und die Zellwände aufgelöst werden. Träufelt man Zitronensaft über den Salat , bleibt er frisch und knackig. Der Grund? Der Radikalfänger Vitamin C stoppt die Wirklung des Luftsauerstoffs.
 
Solche Radikalfänger sind:
-  die ungesättigten Fettsäuren
-  die sekundären Pflanzenstoffe
-  die Vitamine A,B,C,E
-  Ubichinon (Coenzym10) und Glutathion
Glutathion kann der Körper auch selbst herstellen; durch Sport , Saunabesuche, Wechselbäder wird er dazu stimuliert.
 
Drei Eckpfeiler der Mittelmeerkost sollen im folgenden noch etwas näher betrachtet werden , nämlich Olivenöl, Rotwein und Fisch.
Olivenöl:
ungesättigte Fettsäuren
Das Öl aus den Früchten des Ölbaumes ist mit das Beste für die Gesundheit , was es gibt.
Auch ist es absolut naturrein , weil es durch reine Pressung gewonnen wird. Sonnenblumenöl  dagegen wird durch Extraktion (mittels Butan oder Hexan) gewonnen und ist daher weniger rein. Die höchste Qualitätsstufe ist das native Olivenöl extra = olio di oliva extra vergine.
Beim Erhitzen des Olivenöls entstehen allerdings aromatische Kohlenwasserstoffe , die giftig und möglicherweise krebserrregend sind. Deshalb sollte man zum Braten, Backen und Frittieren tierische Fette bevorzugen.  -  Worauf beruhen nun die Wirkungen des Olivenöls?

 
1.
mehrfach ungesättigte Fettsäuren (mehrere Doppelbindungen)
enken den Cholesterinspiegel
2.
einfach ungesättigte Fettsäuren
Im Blut gibt es zwei Arten von Lipoproteinen : LDL und HDL
LDL (low density lipoproteins) bewirken Arteriosklerose. Sie sind enthalten besonders in
Pommes frites, Chicken Nuggets, Kartoffelchips und Popcorn.
HDL (high desity lipoproteins) verhindern Arteriosklerose, indem sie die schädlichen LDL
binden und deren Abtransport und Abbau in der Leber fördern.
Die einfach ungesättigten Fettsäuren senken LDL und erhöhen HDL !
3.
Außerdem enthält Olivenöl Antioxidantien = Radikalfänger.
Diese treten auf in Gestalt der fettlöslichen Vitamine A,D,E und als sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, insbesondere als Carotinoide (Pflanzenfarbstoffe).
  Die sekundären Pflanzenstoffe dienen der Pflanze als Abwehrstoff gegen Schädlinge, zur Regulation des Wachstums und als Farbstoffe. Sie haben keinen Nährwert und ihre Bedeutung für den Menschen wurde von der Wissenschaft erst jüngst erkannt: antioxidativ, antimikrobiell, antikanzerogen, Cholesterin senkend. Es gibt über 30 000 dieser Stoffe.
Fisch:
Omega - 3 - Fettsäuren
Fisch ist reich an den Spurenelementen Jod, Magnesium, Phosphor , sowie an den Vitaminen A, D, E.   Die Wissenschaft führt aber die gesundheitsfördernde Wirkung des Fisches heute in erster Line auf die Omega-3-Fettsäuren zurück. Ihre Wirkungen sind:
-   Erhöhung des erwünschten HDL (s.o.)
-   Senkung des Blutdruckes
-   Verdünnung des Blutes
-   Sie wirken  gegen Parodontitis und Osteoporose
Die fetten Fischsorten sind deshalb zu bevorzugen: Aal,Lachs,Thunfisch,Ölsardine,Sardelle. Die Empfehlung von Experten lautet, 3 x wöchentlich Fisch zu essen.
Auch in Samen und Nüssen ist Omega-3-Fettsäure enthalten.
Rotwein:
Polyphenole , OPC
Wein enthält - ebenso wie der grüne Tee aus Ostasien - die zur Kategorie der Gerbstoffe zählenden Polyphenole, außerdem OPC    (oligomeres Procyanidin).
 
Ihre Wirkung ist antioxidativ , antimikrobiell, antikanzerogen und Blutdruck senkend.. Einige Phenole haben auch Blut verflüssigende Wirkung und beugen damit  Thrombosen vor.
Ein ganz besonders interessanter Vertreter der Polyphenole ist das
Resveratrol. Bei dieser Substanz hat man (zumindest im Tierversuch) eine direkt lebensverlängernde Wirkung nachgewiesen. Es fördert die Expression eines bestimmten lebensverlängernden Gens (sog. SIRT-Gen). (siehe Wikipedia und "Die Welt" vom 25.08.09 , S. 23)
 
Die Polyphenole sind im Rotwein in 10fach höherer Konzenteration als im Weißwein enthalten. Daraus erklärt sich die Empfehlung täglich ca. 1 Glas Rotwein zu trinken. Der Weingenuss muss natürlich maßvoll sein, da sonst die negativen Wirkungen des Alkohols überwiegen.
 
Die antimikrobielle Wirkung der Polyphenole hat aber auch noch eine andere Konsequenz: Sie wirken auch gegen Karies, indem sie die Karies verursachenden Bakterien, allen voran
streptococcus mutans, hemmen. Es ist deshalb möglich , dass Polyphenole künftig in Mundspülungen eingesetzt werden.
Lasst  eure  Nahrungsmittel
Heilmittel und Eure Heilmittel
Nahrungsmittel sein.
    
                                   Hippokrates
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olive
Fisch
Rotwein
Rotwein
olive
Fisch
 
 
 
weitergehende Ernährungstipps
Hinweis
Graviola:
Acetogenin
graviola
Dieser Ernährunngstipp geht etwas über das Mittelmeergebiet hinaus.
Der Graviola-Baum ist im Amazonas-Gebiet Brasiliens heimisch. Schon seit Urzeiten gilt die Graviola als Zauberfrucht der Amazonas-Indianer .  Früchte,  Blätter, Wurzeln und Rinde werden seit langem zu Heilzwecken verwendet. Aber  auch Fruchtsäfte , Speiseis und Desserts stellt man in Brasilien aus der schmackhaften Graviola her.
Fruchtmark ,  Blätter und Wurzeln sind gegen alle Krebsarten wirksam sowohl in der Prophylaxe als auch in der Therapie.  Der Effekt soll 10fach stärker sein als bei herkönmmlicher Chemotherapie
Der Wirkmechanismus ist folgender: Graviola enthält Acetogenin.Diese Substanz drosselt die Energiezufuhr der Tumorzellent. Ganz nebenbei wirkt sie auch noch gegen Bakterien , Viren und Pilze.
Vorsicht: Die Samen der Graviola enthalten das Nervengift Annonacin , welches für neurodegenerative Erkrankungen verantwortlich ist..
In europäischen Breiten  kann man Graviola in Kapselform (gemahlene Pflanzenteile) zu sich nehmen oder aber als tiefgefrorenes Fruchtpüree in Webshops beziehen.

 
Es gibt aber auch einen Medikamenten-Klassiker ,der das Krebsrisiko nachhaltig - um 25 bis 30% - senkt , wie großangelegte Studien zeigen konnten: die Acetylsalicylsäure Ass. Dieser Pflanzenstoff , der ursprünglich aus der Weidenrinde gewonnen wurde , hemmt Entzündungsmechanismen , die wiederum das Erbgut schädigen und Krebs auslösen können. ASS wirkt zudem gegen Herzinfarkt und Schlaganfall.
  Viele Krebsmeziner empfehlen deshalb - nach Absprache mit dem Hausarzt - täglich eine Aspirin - Tablette. Für die Dauer-Einnahme gibt es das gering dosierte (100mg) "Aspirin protect". Die Pille verfügt über eine Ummantelung , die sich erst im Dünndarm auflöst und dadurch die Magenschleimhaut schont.
ASS
Aspirin:
Acetylsalicylsäure
Machen Sie den
Alters-Check   
(nach dem Hamburger Präventionsmediziner
Christoph M. Bamberger)
So geht`s: Fragen beantworten und Punkte addieren.Punktzahl u. Alter in die Auswertungsformel (u.)eintragen. So erhalten Sie Ihr biologisches Alter.
Ihr Geschlecht:   weiblich (0 Punkte)    männlich  (5 Punkte)
Wie viele Portionen Obst und Gemüse essen Sie durchschnittlich am Tag?
     unter 1 Portion (2,5 Pkt)   1 Portion (1Pkt)   2-4 Portionen (0,5 Pkt)    5 Portionen und mehr (0 Pkt)

Wie oft essen Sie Fisch?

     Selten oder nie  (1 Pkt)      1xpro Woche (0,5 Pkt)      2xpro Woche oder häufiger (0 Pkt)

Wie oft essen Sie eine Fleischmahlzeit ?
     Mehr als 5xpro Woche (1 Pkt)      3-5xpro Woche  (0,5 Pkt)      max. 2xpro Woche  (0 Pkt)

Wie oft essen ie Fleisch und Wurstwaren als Aufschnitt ?

     nur ausnahmsweise (0 Pkt)      regelmäßig 0,5 Pkt)
Wie oft bewegen sie sich mindestens 30 Minuten? (Joggen, Schwimmen, Fahrradfahren etc.)
     nie ( 3 Pkt)   gelegentlich (unter einmal pro Woche) (2,5 Pkt)      1-3x/Wo. (1Pkt)     3-7x/Wo. (0 Pkt)
     Leistungssport  (1 Pkt)

Wieviele Sonnenbäder nehmen Sie im Jahr? (Ein Snnenbad entspricht dabei mindestens 10 min Solarium
     oder 30 min natürliche Sonne)
     selten oder nie (0 Pkt)      bis zu 50 (0.5 Pkt)      über 50 (1 Pkt)
Wieviele Zigaretten rauchen Sie ?
     keine (0 Pkt)      0-1 (0,5 Pkt)      2-20 (2 Pkt)       über 20 (3 Pkt)

Wieviele "Packungsjahre" haben Sie in Ihrem Leben geraucht ?
    Ein Packungsjahr ist das Produkt aus Jahren und Packungen. Beispiel: 2 Jahre 1/2 Schachtel am Tag ergibt
     ein Packungsjahr , 3 Jahre 1 Schachtel am Tag ergibt 3 Packungsjahre
     weniger als 1 Packungsjahr (0 Pkt)      1 - 10   (1 Pkt)      über 10  (2 Pkt)
Wieviel Alkohol trinken Sie am Tag ?  (Einheit = 1 Flasche  Bier oder 1 Glas Wein)
     0-1  (0 Pkt)      2-3 (1 Pkt)      mehr als 3 (2 Pkt)

Wie ist Ihr Blutdruck?
     unter 120/80  ( 0 Pkt)      zwischen 120/80 und 140/90  (1 Pkt)    über 140/90  (1,5 Pkt)
     erhöht ,ich nehme Medikamente dagegen (2 Pkt)      weiß ich nicht (1 Pkt)
Wie ist Ihr Cholesterinwert ?
     unter 200 (0 Pkt)      200-250 (0,5 Pkt)      über 250 (1 Pkt)      weiß ich nicht (0,5 Pkt)

Wie ist Ihr BMI (Body-Maß-Index) ?
     BMI  =  Körpergewicht in kg  :  Körpergröße in m  im Quadrat    ideal: Frauen 19-24 ; Männer 20-25
     unter 18  (1 Pkt)      18-24,9  (0 Pkt)      25 - 26,9   (0,5 Pkt)      27-30 (1 Pkt)      über 30 (1,5 Pkt)
Gab es  bei Verwandten ersten Grades (Eltern,Geschwister)  Fälle von Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs,
     die vor dem 60. Lebensjahr auftraten?  
     nein (0 Pkt)      ein Fall (1 Pkt)      mehr als ein Fall (2 Pkt)

Wie alt wurden Ihre Eltern ?
     beide wurden älter als 75 (0 Pkt)      ein Elternteil wurde über 75  (0,5 Pkt)      keiner wurde über 65  (1 Pkt)
     nichts trifft zu (0 Pkt)     
Gehen Sie zu den angebotenen Vorsorgeuntersuchungen (Gynäkologie , Prostata, Darmkrebs) ?
     nie (2 Pkt)      unregelmäßig (1 Pkt)      regelmäßig  (0 Pkt)

Haben Sie Tätigkeiten und Projekte , die Sie wirklich interessieren ?
     nein (1 Pkt)      wenige (0,5 Pkt)      viele (0 Pkt)
Wieviele Menschen stehen Ihnen wirklich nahe ?
     niemand (2 Pkt)      1 (1 Pkt)      2-3 (0,5 Pkt)      4 und mehr (0 Pkt)

Sind ie mit Ihre Sexualleben zufrieden?
     ja (0 Pkt)      geht so (0,5 Pkt)      eher nein (1 Pkt)
Wie schlafen Sie ?
     gut (0 Pkt)      mittelmäßig 0,5 Pkt)      schlecht (1 Pkt)

Würden Sie sich insgesamt als glücklichen Menschen bezeichnen ?
     ja (0 Pkt)      eher ja (0,5 Pkt)      eher nein (1,5 Pkt)      nein (2 Pkt)
Auswertung:     Formel zur Berechnung Ihres biologischen Alters:
 
( Gesamt-Punktzahl  -  20)  x Lebensalter x 0,01  + Lebensalter   =   biologisches Alter
Der Alterungsprozess
wird zu 1/3 durch genetische und
zu 2/3 durch äußere Faktoren bestimmt.
Gesunde Lebensführung lohnt  sich also.
Lebenserwartung

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